Die meisten Menschen betrachten Einkommen als binär. Entweder ausgeben oder sparen. In der Ökonomie wird dieses Verhalten anhand von Konsumtrends gemessen. Dies ist einfach der Prozentsatz des Bruttoeinkommens, den ein Haushalt direkt für Waren und Dienstleistungen ausgibt, anstatt sie auf ein Sparkonto zu legen.
Es geht nicht nur um das persönliche Budget. Dies ist das Grundsystem des Volkseinkommens. Da Geld zwei Zwecken dient: Konsum und Sparen, addieren sich Konsumneigung und Sparneigung immer. Wer nichts ausgibt, behält es.
Durchschnittliche und begrenzte Ausgaben
Ökonomen klassifizieren dieses Konzept in zwei verschiedene Indikatoren. Die erste ist die durchschnittliche Konsumneigung. Dies ist das Verhältnis des Gesamtverbrauchs zum Gesamteinkommen. Durch die Beantwortung der Frage „Wie viel Prozent meines Einkommens gebe ich tatsächlich aus?“
Für das Verständnis makroökonomischer Trends ist oft ein anderer Indikator wichtiger: die marginale Konsumneigung. Dieser misst, um wie viel Ihr Einkommen steigt. Wenn Sie eine Gehaltserhöhung von 100 $ erhalten, wie viel von diesen zusätzlichen 100 $ wird dann gespart statt ausgegeben?
Warum ist diese Unterscheidung wichtig? Denn die durchschnittliche Konsumneigung variiert je nach Wohlstandsniveau.
Einkommensunterschiede in den Konsumgewohnheiten
Die durchschnittliche Konsumneigung von Haushalten mit niedrigem Einkommen ist in der Regel höher als die von Haushalten mit hohem Einkommen. Das ist kein moralisches Versagen. Dies ist eine mathematische Notwendigkeit.
Haushalte in den niedrigsten Einkommensschichten haben tendenziell Quoten über 1. Sie sind gezwungen, Geld zu sparen oder zu leihen, nur um Lebensmittel zu kaufen, Miete zu zahlen und Grundbedürfnisse zu kaufen. Ihr Einkommen wird vollständig durch die Lebenshaltungskosten aufgezehrt.
Haushalte mit hohem Einkommen geben einen Teil ihres Einkommens nicht für die gleichen Bedürfnisse aus. Sie haben die Möglichkeit, erhebliche Summen zu sparen. Ihre durchschnittliche Konsumneigung liegt deutlich unter 1.
„Daher kann die durchschnittliche Konsumneigung von Haushalten mit niedrigem Einkommen größer als 1 sein, während die durchschnittliche Konsumneigung von Haushalten mit hohem Einkommen nur einen Bruchteil von 1 beträgt.“
Warum treibt die Grenzneigung die Wirtschaft an?
Für viele Ökonomen ist die marginale Konsumneigung ein wichtigerer Begriff. Es hat eine synergistische Wirkung.
Geld verschwindet nicht, wenn Regierungen ihre Ausgaben erhöhen oder Unternehmen ihre Investitionen erhöhen. Es dreht sich. Die anfängliche Finanzspritze kann zu zusätzlichen Kosten führen, je nachdem, wie wahrscheinlich es ist, dass die Menschen ihr neues Einkommen ausgeben, ohne zu sparen.
Eine höhere Konsumneigung führt dazu, dass jeder in die Wirtschaft eingespeiste Dollar ein höheres Bruttonationaleinkommen generiert. Eine geringe Konsumneigung führt dazu, dass das Geld in den Ersparnissen verbleibt und sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt.
Kompromiss
Hier gibt es kein perfektes Gleichgewicht. Hoher Konsum stimuliert kurzfristiges Wachstum. Hohe Sparquoten bieten langfristiges Anlagekapital. Die Spannung zwischen beiden bestimmt den Konjunkturzyklus.
Wenn Sie verstehen, wo Sie sich in diesem Spektrum befinden, können Sie erklären, warum sich politische Änderungen unterschiedlich auf verschiedene Bevölkerungsgruppen auswirken. Steuersenkungen für Geringverdiener führen tendenziell zu sofortigen Ausgaben, da diese eine höhere Konsumneigung haben. Steuersenkungen für Reiche können dazu führen, dass weniger Geld durch die Wirtschaft fließt.
Der Mechanismus ist einfach. Die Auswirkungen sind komplex. Wie viel von Ihrem nächsten Gehaltsscheck können Sie wirklich behalten? Die Antwort betrifft nicht nur Ihr Bankkonto. Es prägt die Gesamtwirtschaft.















