Der von Amazon MGM Studios produzierte und von Brett Ratner inszenierte Dokumentarfilm Melania wurde diesen Freitag mit begrenztem Kassenerfolg uraufgeführt. Eine umfassende Analyse von WIRED zeigt, dass von fast 1.400 Vorstellungen in 329 Kinos in großen US-Städten bis heute nur zwei Vorführungen ausverkauft waren. Diese befinden sich am AMC Classic Indian River 24 in Vero Beach, Florida, und am AMC Independence Commons 20 in Independence, Missouri. Beide Vorführungen wurden mit einem Rabatt von 20 % angeboten, wie es bei frühen Vorstellungen üblich ist.
Produktion und Promotion des Films
Berichten zufolge investierte Amazon 40 Millionen US-Dollar in die Rechte an Melania, weitere 35 Millionen US-Dollar flossen in das Marketing. Das Weiße Haus veranstaltete eine private Vorführung für prominente Wirtschaftsführer, darunter Tim Cook von Apple und Lisa Su von AMD, während der ehemalige Präsident Donald Trump den Film aktiv auf seiner Plattform Truth Social bewarb und die Fans aufforderte: „Besorgen Sie sich noch heute Ihre Tickets – SCHNELL ausverkauft!“
Weitere Anwesenheitstrends
Trotz der aggressiven Marketingoffensive waren die Ticketverkäufe bemerkenswert niedrig. Im Vereinigten Königreich verkaufte ein Vue-Kino in London am Montag nur eine Karte für eine Vorführung um 15:10 Uhr; diese Zahl ist inzwischen auf dreizehn gestiegen. Im Internet sind Berichte über leere Kinos in den gesamten USA aufgetaucht, die den Mangel an Mainstream-Attraktivität des Films verdeutlichen.
Zusätzlicher Kontext
Die geringe Besucherzahl unterstreicht einen allgemeinen Rückgang der US-Einspielergebnisse in den letzten Jahren. Allerdings werfen Melanias schwache Zahlen die Frage auf, ob das kontroverse Thema und die Produktionsauswahl des Films (einschließlich Ratners früherer Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens) zu seinem begrenzten Erfolg beigetragen haben.
Vorfall im Mann Plymouth Grand 15
Im Mann Plymouth Grand 15 Theater in Minnesota wurden die Spielzeiten von Melania während der Rezension von WIRED abgesagt, was mit einer verstärkten Präsenz der Einwanderungsbehörden des Bundes im Hennepin County, Minnesota, zusammenfiel, wo zwei Beobachter getötet wurden. Auf Anfragen zu den Absagen reagierte das Theater nicht.
Zusammenfassend : Der Dokumentarfilm hat zwar aufgrund seines Themas und seiner aggressiven Werbung Aufmerksamkeit erregt, es gelang ihm jedoch nicht, ein nennenswertes Publikum anzulocken. Die beiden ausverkauften Vorführungen des Films stellen einen starken Kontrast zu den leeren Plätzen in den meisten Kinos dar und lassen auf ein begrenztes öffentliches Interesse trotz erheblicher Marketingausgaben schließen.
