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Sicheres Organisieren im Zeitalter der Überwachung: Ein praktischer Leitfaden

Sicheres Organisieren im Zeitalter der Überwachung: Ein praktischer Leitfaden

In den modernen Vereinigten Staaten wird die Organisation von Basisorganisationen immer wichtiger, da viele Bundesmaßnahmen ohne klare politische Rückgriffe ablehnen. Millionen wenden sich dem Widerstand von unten zu, sind jedoch einer intensiven staatlichen Überwachung und Kooperation durch Technologieunternehmen ausgesetzt, die über große Mengen personenbezogener Daten verfügen. Dies führt zu einem Dilemma mit hohem Risiko: Wie baut man Bewegungen auf, ohne die Mitglieder der Überwachung durch Behörden wie Immigration and Customs Enforcement (ICE) und Customs and Border Protection (CBP) auszusetzen, die mit erheblichen Mitteln operieren und in der Vergangenheit zu weit gegangen sind?

Die Herausforderung besteht darin, die Geheimhaltung mit der Notwendigkeit einer offenen Zusammenarbeit in Einklang zu bringen, da die Kraft der Bewegung auf Zahlen und Solidarität beruht. Keine einzige technische Lösung kann dieses Problem lösen. Stattdessen müssen die Organisatoren einen strategischen Ansatz verfolgen und Prioritäten setzen, was geschützt werden muss, und gleichzeitig anerkennen, dass einige Informationen unweigerlich an die Öffentlichkeit gelangen.

Bewerten Sie, was am wichtigsten ist: Bedrohungsmodellierung

Experten für digitale Sicherheit empfehlen als ersten Schritt die „Bedrohungsmodellierung“. Dies bedeutet, dass ermittelt werden muss, was Gegner möglicherweise überwachen möchten und welche Informationen am sensibelsten sind. Schaffen Sie klare Grenzen: Einige Gespräche müssen geheim bleiben, während andere auf weniger sicheren Plattformen stattfinden können. Übermäßige Verschlüsselung kann kontraproduktiv sein, Hindernisse schaffen und Fehler erhöhen.

Der Schlüssel ist Realismus. Wenn Informationen bald öffentlich zugänglich sein werden (z. B. Versammlungsgenehmigungen), besteht weniger Bedarf, sie zu sperren. Übermäßige Geheimhaltung kann neue Mitglieder abschrecken, da Aktivismus auf offener Kommunikation beruht. Wie Eva Galperin von der Electronic Frontier Foundation (EFF) betont, ist viel Organisieren einfach „unsexy“, aber unerlässlich: Telefongespräche, Auflauflieferungen, Mundpropaganda.

Kritische Daten – wie Lagerstandorte – müssen sorgfältig geschützt werden, da sie erwiesenermaßen ein Ziel für Diebstahl und politische Gewalt sind. Identifizieren Sie sensible Daten explizit und bewahren Sie sie vertraulich auf.

Sichere Kommunikation: Über die grundlegende Verschlüsselung hinaus

Für Text und Sprache bleibt Signal die Standardempfehlung. Es bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ist kostenlos, Open Source und weit verbreitet. Im Gegensatz zu WhatsApp (das ebenfalls das Signal-Protokoll verwendet) protokolliert Signal keine Metadaten darüber, wer mit wem kommuniziert – eine wichtige Datenschutzfunktion.

Erhöhen Sie die Sicherheit von Signal, indem Sie das Verschwinden von Nachrichten ermöglichen, selbst mit einem einwöchigen Timer, um das Leckrisiko zu verringern. Verwenden Sie Signal-Benutzernamen anstelle von Telefonnummern, um die Gefährdung zu begrenzen.

Allerdings ist die Verschlüsselung nicht narrensicher. Große Gruppen (über 50 Mitglieder) werden weniger sicher, da die Überprüfung schwierig ist. Beschränken Sie sensible Diskussionen auf kleine Gruppen oder Einzelgespräche. Gerätesicherheit ist wichtig: Starke Passcodes, die Deaktivierung der biometrischen Sperre und sogar die Verwendung eines separaten „Alt-Telefons“ für vertrauliche Kommunikation sind lohnenswerte Schritte.

Obwohl es Alternativen wie SimpleX und Session gibt, raten Experten aufgrund seiner Reife und breiteren Akzeptanz dazu, bei Signal zu bleiben. Vermeiden Sie private Nachrichten in den gängigen sozialen Medien, da deren Datenschutzversprechen schwach sind.

Slack ist trotz seiner Effizienz ein Alptraum für die Privatsphäre. Seine Protokolle sind durchsuchbar und für die Strafverfolgungsbehörden zugänglich. Zu den sichereren Alternativen gehören Mattermost und Matrix, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, zeitgesteuertes automatisches Löschen und Selbsthosting-Optionen bieten – letzteres erfordert jedoch erhebliches technisches Fachwissen.

Tools für die Zusammenarbeit: Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in Einklang bringen

Für die Organisation sind gemeinsame Dokumente und Tabellen erforderlich. Cloudbasierte Tools wie Google Docs und Microsoft Office 365 sind praktisch, aber anfällig für Überwachung. Es gibt teure Verschlüsselungslösungen für Unternehmen, die jedoch für die meisten Gruppen unpraktisch sind.

Die Realität ist, dass diese Tools Daten an Behörden weitergeben, wenn sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Evan Greer von Fight for the Future argumentiert, dass sich Organisatoren auf den Kampf und nicht auf endlose Konfigurationen konzentrieren sollten.

Für mehr Sicherheit sollten Sie die verschlüsselten Tools von Proton in Betracht ziehen (Proton Mail, Docs, Sheets, Calendar, Drive). Diese bieten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, erfordern jedoch möglicherweise, dass Benutzer eine neue Plattform einführen. Der Schlüssel liegt darin, die Risiken zu verstehen und die Tools entsprechend auszuwählen.

Letztendlich erfordert eine sichere Organisation einen pragmatischen Ansatz: Priorisieren Sie das Wichtigste, sichern Sie die Kommunikation effektiv und wägen Sie bei jedem Schritt Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit ab.

Das Kernprinzip ist nicht die absolute Geheimhaltung, sondern der strategische Schutz der gefährdetsten Informationen. Überwachung ist allgegenwärtig, aber fundierte Entscheidungen können die Risiken mindern und Bewegungen in die Lage versetzen, effektiv zu agieren.

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