SNAP-Leistungsänderungen: 7 Lebensmittel, die im Jahr 2026 mit Kaufbeschränkungen konfrontiert sind

Das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) unterstützt monatlich über 41,7 Millionen Amerikaner – etwa 12,3 % der US-Bevölkerung – und hilft Haushalten mit niedrigem Einkommen, sich Lebensmittel zu leisten. Während die Hauptaufgabe des Programms darin besteht, den Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln zu ermöglichen, bestehen seit langem Beschränkungen für berechtigte Einkäufe. Jetzt gibt das USDA den Staaten eine größere Kontrolle darüber, welche SNAP-Vorteile nicht gekauft werden können, was zu erheblichen Änderungen führt, die für 2026 geplant sind.

Ausweitung der SNAP-Sperre

Derzeit können SNAP-Empfänger keine Leistungen für Alkohol, Tabak, Non-Food-Artikel (z. B. Reinigungsmittel) oder warme, zubereitete Lebensmittel in Anspruch nehmen. Ab 2026 könnten jedoch in ausgewählten Bundesstaaten sieben weitere Kategorien eingeschränkt werden:

  • Zuckerhaltige Getränke: Erfrischungsgetränke, Limonaden, gesüßte Getränke
  • Energy Drinks: Getränke mit hohem Koffeingehalt, oft gesüßt
  • Süßigkeiten: Gummibärchen, Schokolade, Karamellbonbons, Hartbonbons
  • Zubereitete Desserts: Lagerstabile, abgepackte Süßigkeiten
  • Saftarme Getränke: Obst- und Gemüsesäfte mit weniger als 50 % natürlichem Saft
  • Getränkemischungen: Pulverförmige oder flüssige Konzentrate
  • Ungesunde Getränke: Oberbegriff für Getränke mit hohem Zuckergehalt und niedrigem Nährwert

Diese Änderungen sind nicht universell. Das USDA überlässt den Staaten die Entscheidung, ob sie diese Beschränkungen umsetzen oder nicht, was zu einem Flickenteppich an Zulassungsregeln im ganzen Land führt.

Staatliche Umsetzung

Achtzehn Bundesstaaten haben bevorstehende Änderungen der SNAP-Lebensmittelberechtigung angekündigt. Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der Einschränkungen und geplanten Inkrafttretenstermine:

  • Arkansas: Limonade, saftarme Getränke, ungesunde Getränke, Süßigkeiten (1. Juli 2026)
  • Colorado: Erfrischungsgetränke (1. März 2026)
  • Florida: Limonade, Energy-Drinks, Süßigkeiten, Fertigdesserts (20. April 2026)
  • Hawaii: Erfrischungsgetränke (1. Aug. 2026)
  • Idaho: Limonade, Süßigkeiten (15. Februar 2026)
  • Indiana: Erfrischungsgetränke, Süßigkeiten (1. Januar 2026)
  • Iowa: Alle steuerpflichtigen Lebensmittel (Süßigkeiten, Erfrischungsgetränke) außer Samen (1. Januar 2026)
  • Louisiana: Erfrischungsgetränke, Energy-Drinks, Süßigkeiten (18. Februar 2026)
  • Missouri: Süßigkeiten, Desserts, ungesunde Getränke (1. Okt. 2026)
  • Nebraska: Limonade, Energydrinks (1. Januar 2026)
  • North Dakota: Erfrischungsgetränke, Energy-Drinks, Süßigkeiten (1. September 2026)
  • Oklahoma: Limonade, Süßigkeiten (15. Februar 2026)
  • South Carolina: Süßigkeiten, Energy-Drinks, Erfrischungsgetränke, gesüßte Getränke (31. Aug. 2026)
  • Tennessee: Verarbeitete Lebensmittel/Getränke (Soda, Energy-Drinks, Süßigkeiten) (31. Juli 2026)
  • Texas: Gesüßte Getränke, Süßigkeiten (1. April 2026)
  • Utah: Erfrischungsgetränke (1. Januar 2026)
  • Virginia: Gesüßte Getränke (1. April 2026)
  • West Virginia: Soda (1. Januar 2026)

Was weiterhin berechtigt ist

Trotz dieser Änderungen bleiben nährstoffreiche Grundnahrungsmittel landesweit SNAP-berechtigt. Dazu gehören:

  • Frische Produkte
  • Milchprodukte
  • Fleisch und Geflügel
  • Fisch
  • Brot und Müsli
  • Samen und Pflanzen für die Lebensmittelproduktion

In Staaten, die keine zusätzlichen Beschränkungen eingeführt haben, ist der Kauf von Snacks und alkoholfreien Getränken weiterhin gestattet.

Diese Änderungen stellen eine Verlagerung hin zu einer strengeren SNAP-Berechtigung dar, mit dem Ziel, gesündere Essgewohnheiten bei den Empfängern zu fördern. Der bundesstaatliche Ansatz führt jedoch zu Komplexität und potenziellen Ungleichheiten beim Zugang zur Nahrungsmittelhilfe.

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